Grußwort des Ministers

Minister Baaske

Minister Baaske

Grußwort und Schirmherrschaft für Bildungsmesse IMPULS in Wildau

Liebe Besucherinnen und Besucher, Ausstellerinnen und Aussteller,

gute Bildung, gute Jobs – das ist ein Paar, das immer enger funktionieren muss. Denn gut gebildete Fachkräfte und Perspektiven für die Jugend sind die Voraussetzungen für Wirtschaftskraft und Innovation. So ist die Fachmesse IMPULS auch ein wichtiges Stück Zukunftssicherung – für junge Leute, für die Region, für Brandenburg. Ich freue mich, dass sie erneut stattfindet und habe gern die Schirmherrschaft übernommen. Wir brauchen begabte, motivierte Jugendliche, die wissen, was sie wollen und rechtzeitig erfahren, wohin die berufliche Reise geht. Erst dann können sie die dringend benötigten und fähigen Fachkräfte von morgen werden.

Ein Blick in die nächste Zukunft bestätigt, dass sich jede Mühe lohnt: Im Wirtschaftsraum Berlin-Brandenburg wächst der Ruf nach gut qualifizierten Fachkräften rasant. Bereits 2015 wird mit einem ungedeckten Bedarf für voraussichtlich 270.000 Arbeitsplätze, bis 2020 für über 360.000 und 2030 schon bis zu 460.000 Arbeitsplätzen gerechnet. Eine Entwicklung, die die ganze Gesellschaft herausfordert. Das sind nicht nur Elternhaus, Schule, Politik in Verantwortung, sondern vor allem auch die Wirtschaft.

Einerseits fehlen Brandenburgs Unternehmen Tausende Fachkräfte, während es andererseits über 130.000 Arbeitslose gibt – ein paradoxer Zustand. Die Arbeitskräfte wären da, doch sie sind für den benötigten fachlichen Bedarf ungenügend qualifiziert. Der Handlungsbedarf ist groß, damit Bildung und Qualifizierung von Anfang an in nachhaltig stabile Bahnen kommen. Zumal dies mit den demografischen Folgen einhergeht: Die Schülerzahlen sinken und gleichzeitig gehen immer mehr Beschäftigte in den Ruhestand; die Zahl der Ruheständler steigt drastisch – und demzufolge fehlen dem Markt die Fachkräfte.

Bildung ist das Gebot der Stunde. Nicht nur in der Schulzeit, im Studium, sondern ein Leben lang. Das gilt ganz besonders auch für die betrieblichen und beruflichen Bildungsaktivitäten. Dafür muss mehr getan werden – jeder persönlich, aber auch die Unternehmen müssen aktiver werden. Denn nur das Unternehmen, das seine Ausbildungs- und Weiterbildungsbereitschaft erhöht, kann im Wettbewerb um die besten Fachkräfte mithalten.

Die Akteure der IMPULS-Messe verdeutlichen dies mit beispielhaftem Engagement: Junge Leute, ältere Arbeitsuchende erfahren hier aus erster Hand von guten Konzepten, finden fachkundigen Rat, werden ermutigt, selbst aktiver zu werden, gewinnen neue Einsichten über aussichtsreiche Berufswege in einer sich beständig verändernden Arbeitswelt. Davon profitieren sie ebenso, wie auch die Unternehmen frühzeitig für ihren Fachkräftezuwachs sorgen können.

Ich wünsche der IMPULS viele interessierte Gäste und viel Erfolg!

Günter Baaske

Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg

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